AkadeMai: KüAs und Vorträge

Musik

  • Chor (Julia Weber): Wie jedes mal gibt es auch diesmal wieder eine KüA Chor. Wir treffen uns Freitag und Samstag von 13:00 bis 14:30 Uhr im Speisesaal Fichte und werden Lieder aus dem Bereich Pop/Gospel üben, die wir, wenn es gut läuft, beim Bunten Abend präsentieren. Solltet ihr einen Vorschlag haben, was man noch singen könnte, meldet euch einfach per E-Mail. Bedenkt bei euren Vorschlägen aber, dass wir insgesamt nur drei Stunden Probezeit haben! Ich hoffe auf zahlreiche Singwillige und freue mich schon auf euch, eure Julia
  • Karaoke (Torsten Dörschel)
  • Body Percussion (Wilhelm Braun)

Literatur, Theater, Kino

  • Literaturabend
  • Poetry Slam (Christoph Behrens): Auch in diesem Jahr möchte ich wieder einen kleinen Poetry Slam organisieren. Ein Slam ist eine Art Lesung, bei der jeder, der das möchte, eigene Texte vortragen kann. Thematisch ist dabei alles erlaubt, nur schauspielerische oder gesangliche Einlagen sind verboten. Es gibt allerdings - der Länge wegen - ein Zeitlimit, dass zwischen fünf und sieben Minuten liegen dürfte. Die Zuschauer bewerten dabei nach "Gesamteindruck", also grob gesprochen sowohl nach Performance als auch nach Inhalt, und am Schluss gibt es natürlich eine Siegerehrung. Aber natürlich brauchen wir dazu eins: Menschen, die auch etwas lesen wollen! Ich würde mich freuen, wenn ihr euch zahlreich per Mail meldet, damit ich das schon mal einschätzen kann. Ganz Kurzentschlossene können sich natürlich auch noch auf der Akademie melden. Traut euch ruhig: im letzten Jahr hat es allen viel Spaß gemacht.
  • Improvisationstheater (Alexander Scivos): Beim Improvisationstheater werden kurze Szenen spontan nach Vorgaben aus dem Publikum in spezifischen Formen frei improvisiert, z. B. als Diashow oder als Experten-Diskussion. Das macht sehr viel Spaß und jeder kann es lernen. Daher kann jeder mitmachen, egal ob mit oder ohne Theater-Erfahrung. Die wichtigsten Tricks werden euch in der KüA beigebracht. Und schon könnt ihr mal was ganz anderes sein: ein schüchterner Drache, ein sprechendes U-Boot, oder auch Gott als er seinen schlechten Tag hatte. Der KüA-Leiter, Alexander Scivos, spielt seit 1996 Improvisationstheater und hat bereits viele Kurse in Improvisationstheater geleitet. Er stand bereits mit bekannten Impro-Gruppen, z. B. den "Gorillas" aus Berlin auf der Bühne.
  • Open-Air-Kino (Alexander Zakher)

Tanzen

  • Tanzabend "Tanz in dem Mai" (David Heilmann, Ingmar Schaaff, Ulrich Stumkat)
  • Standard- und Lateintanz (Julia Querbach, Ingmar Schaaff): Eine Einführung in den Standard- und Lateintanz vor dem Tanzabend.
  • Technik des Langsamen Walzers (David Heilmann, Anne Fiedler): Die Zielrichtung dieser KüA liegt auf den technischen Feinheiten des Langsamen Walzers (genaues timing, Heben/Senken, CBM, sway, wie setze ich überhaupt einen Schritt? etc.) mit der Zielgruppe auf den Leuten, die ihn schon auf Tanzschul- oder evtl. BSW-Niveau können.
  • Swing-Elemente für Standard-Tänzer (Erich Schubert) - Zielgruppe: Schon-Tänzer
  • Salsa (Stephan Hähne): Du wolltest schon immer mal Salsa tanzen, dann komm zu meinem Salsa-Schnupperkurs! Wir werden einfach anfangen und sehen, wie weit wir kommen. Vielleicht kannst du gleich bei der nächsten Party deine neuen Salsakenntnisse ausprobieren. Genauer: ich werde euch die Grundschritte und ein paar ganz einfache Figuren des puertorikanischen Salsas beibringen.
  • Historischer Tanz (Matthias Wilhelm): Nachdem das Interesse letztes Jahr so groß war möchte ich auch dieses Jahr wieder einen kleinen Einblick in die Tänze der Renaissance geben. Es handelt sich dabei größtenteils um Reihen- und Kreistänze, wobei ein Schwerpunkt auf denen des englischen Tanzmeisters John Playford liegt. Ich werde ein paar Tänze vom letzten Jahr mit euch wiederholen, aber auch mehrere neue Tänze mitbringen. Ich freue mich auf das gemeinsame Tanzen!

Sport

  • Fußball (Philipp Weyrauch, Julia Querbach): Freies Spiel, je nach Teilnehmerzahl eventuell auch ein kleines Turnier
  • Jugger (Daniel Haarhoff): Wie schon letztes Jahr werden wir auch dieses mal Jugger spielen. Die Grundzüge dieses dynamischen Spiels sind schnell erklärt, der Ball muss ans gegnerische Ende des Spielfeldes gebracht werden. Das darf aber nur einer - der Läufer. Der Rest der Mannschaft ist mit Stäben und Ketten ausgestattet und versucht den Läufer zur anderen Seite durchzukämpfen. Klingt gefährlich, ist aber völlig harmlos.
  • Joggen (Birgit Thiel): Um trotz Schlafmangel fit für den kommenden Akademietag in geliebter CdE-Intensität zu sein, wollen wir morgens unsere grauen und sonstigen Zellen mit Sauerstoff versorgen. Also packt Laufschuhe ein, um das – aus norddeutscher Sicht bergige – Gelände um das Feriendorf herum zu erkunden. Sowohl Distanz als auch Tempo richten sich ganz nach euch.
  • Jonglieren (Markus Oehme)
  • Ultimate Frisbee (Vera Schemann)

Sonstige KüAs

  • Mikro-Origami oder: 256 Kraniche aus einem Blatt Papier (Roland Köbler): Die Papier-Faltkunst "Origami" ist mittlerweile sehr bekannt. Meist beginnt man dabei mit einem ca. 15*15cm großem Blatt, aus dem man dann ein Modell faltet. Es geht aber auch kleiner: Viertelt man das Blatt, kann man schon 4 (kleinere) Modelle falten. Viertelt man es nochmal, hat man Papier für 16 (noch kleine) Modelle, bis man irgendwann aus einem Blatt 256 Kraniche faltet ...
  • Parlons français! – Französisch für Wiedereinsteiger (Judith Smigielski): Wann hat man schon mal die Gelegenheit, sein verstaubtes, fast vergessenes Schulfranzösisch anzuwenden? Auf der AkadeMai! In gemütlicher Runde wollen wir uns täglich treffen und «en français» parlieren. Vom Anfänger bis zum Muttersprachler sind alle herzlich eingeladen.
  • Debattieren (Franziska Ockert): Hier wird nach festen Regeln mit zugelosten Positionen über ein aktuelles Thema aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, etc. gestritten. Wenn Ihr Euch mit der "Königsdisziplin der Rhetorik" beschäftigen, den Gegner in die Falle locken, selbst in eine Falle gehen, Euch wieder herauswinden und ganz nebenbei lernen wollt, noch überzeugender zu wirken, kommt zur angegebenen Zeit zum angegebenen Ort.
  • Rückenmassage (Birgit Thiel): Massieren kann jeder! Wir wollen uns gegenseitig zum Wohlfühlen verhelfen, indem wir unter Beachtung einiger Grundregeln verschiedene Griffe im Rücken-/Schulter-/Nackenbereich ausprobieren.
  • CdEfG - CdE für Greise (Jan Makowski): Der CdE ist in die Jahre gekommen und mit ihm viele Mitglieder. Inzwischen gibt es viele CdEler die Ende 20 oder Anfang 30 sind. Wir sind mit dem Studium fertig und befinden uns in der Promotion oder am Anfang der Berufslebens. Einige von uns haben Familien gegründet und haben inzwischen Kinder. Damit der CdE auch weiterhin für alle attraktiv bleibt will ich mit Euch überlegen, wie der CdE auch für ältere attraktiv bleiben kann.
  • Sein eigener Chef sein (Jan Makowski): Einige von uns haben sich selbständig gemacht; andere spielen mit dem Gedanken eine eigene Existenz aufzubauen - sei es als Selbstständiger oder mit einer eigenen Firma. Diese Treffen soll dem gegenseitigen Kennenlernen und Austauschen von Erfahrungen dienen.
  • Shiatsu-Massage (Hoai Viet)
  • Sternegucken (Fabian Voigt)

Vorträge

  • Mathematische Spielereien (Volker Grabsch): Hier geht es um verschiedene kleine, leicht verständliche Ecken der Mathematik, die man im Schulunterricht leider nicht kennenlernt: Wie kann man ein Bild so an zwei Nägeln aufhängen, dass es herunterfällt, egal welcher der Nägel bricht? Wie baut man ein alternatives Würfelpaar? Wie kann man Punkte durch Drehen verschwinden lassen? Je nach Zeit werden noch weitere Spielereien behandelt.
  • Uganda – Ein unbekanntes Land in Afrika (Cornelia May): In diesem Vortrag möchte ich euch von meiner Ugandareise mit IFIL im August 2008 berichten. Die Reise führte uns von der Hauptstadt Kampala nach Gulu im Norden, wo im Jahre 2006 noch Bürgerkrieg herrschte. Wir haben dabei interessante Menschen aller sozialen Schichten getroffen und ein Land abseits der Touristenpfade kennengelernt, das für die meisten Europäer ein weißer Fleck auf dem Globus ist (falls sie denn wissen, wo sich dieser Fleck befindet). Ziel ist es, euch dieses Land mit Fotos und Geschichten näher zu bringen. Ich möchte meine Erfahrungen mit allen Interessierten teilen und auf eure Fragen eingehen.
  • Wie Glaube im Gehirn entsteht – Spiritualität und Evolution (Wilhelm Braun): Basierend auf den Arbeiten von Andrew Newberg und Eugene d'Aquili soll in diesem Vortrag eine kurze Einführung in kognitive Prozesse während Meditationsphasen gegeben werden, welche mit modernen bildgebenden Verfahren quasi in-situ aufgezeichnet werden können. Schließlich können wir prima über das Thema diskutieren: sind die dargestellten Schlussfolgerungen gerechtfertigt? Entsteht Glaube wirklich aufgrund nachweisbarer Prozesse auf mikroskopischer Ebene? Was haben Glauben und die Evolution der menschlichen Sexualität miteinander zu tun? Wohnt Gott im Gehirn? Welchen "Nutzen" aben religiöse Gefühle? Ist das alles nichts als esoterisches Geschwafel?
  • Schloss-Sicherheit + Lock-Picking (Roland Köbler): Nachdem das Interesse an meinem Kurs wohl wesentlich größer war, als Teilnehmer in meinen Kurs passten, soll dieser Vortrag einen kleinen Einblick in die Funktionsweise von Schlössern geben, und in die Methoden, diese ohne den passenden Schlüssel zu öffnen.
  • "Survival of the Fittest" – Nicht der Stärkste überlebt (Jan Lukas Krüsemann)
  • Journalistisches Bloggen als Zeitvertreib und Nebenjob (Nils Glück): Vor wenigen Jahren noch als "Toiletten-Wände des Internets" beschimpft, gehören Weblogs heute zum journalistischen Alltag. Sie dienen als Recherchequellen und Untergrundmedien für spektakuläre "Leaks" und haben sich auch zu einem wirtschaftlichen Faktor im Web entwickelt. Nils Glück ist Journalistik-Student und erklärt die Sogwirkung, die Fallstricke und die Gefahren des journalistischen Bloggens. Er berichtet von seinen ersten Monaten als selbst ernannter Online-Publizist: Von abkupfernden Kollegen, vom Umgang mit deutschen Geheimdiensten und der Faszination, den Internet-Nutzer zum Klicken zu verführen. 
  • Schwarze Löcher am CERN - geht das? (Karsten Schnitter): Pünktlich zum Starttermin des neuen Teilchenbeschleunigers LHC am europäischen Zentrum für Kern- und Teilchenphysik CERN in Genf im September 2008 fanden Theorien, welche die Erzeugung Mini-Schwarzer-Löcher vorhersagen ein breites Echo in der Presse. Dabei wurden, geschürt von Weltuntergangsängsten, immer wieder Forderungen laut, ein derartig gefährliches Experiment nicht durchzuführen.
    In diesem Vortrag wollen wir einen Blick auf diese Theorien werfen, um eine bessere Vorstellung zu entwickeln, was ein Mini-Schwarzes-Loch ist und wie es entstehen kann. Anschließend werfen wir einen Blick auf den noch wichtigeren Aspekt, welche Entwicklung eine solches Objektes nimmt. Mit diesem Wissen lassen sich die Pressemeldungen differenzierter betrachten und fundierter beurteilen.
    Auf unserem Weg unternehmen wir einen hoffentlich kurzweiligen Streifzug durch einige der wichtigsten Gebiete der modernen Physik. Aber keine Angst, Formeln und Rechnungen bleiben außen vor.
  • "Survival of the Fittest" – Nicht der Stärkste überlebt – Charles Darwin (Jan Lukas Krüsemann): Passend zu Darwins 200. Geburtstag möchte ich in meinem Vortrag die Grundidee Darwins zum Überleben und den Zusammenhang zur Evolutionstheorie zeigen. Dabei werde ich versuchen, mit einigen Irrtümern aufzuräumen und ein paar grundsätzliche Fragestellungen zu erläutern.
  • Was zeichnet ein sparsames Auto aus? Fortschritt und Märkte (Andreas Gotter)
  • China(reisende) (Lea Deuber)